Stilübungen (25): Fantasy

Passend zum Kinostart des "Hobbit"-Abschlusses heute die Fantasy-Variation der "Stilübungen". Matt Madden erinnert noch einmal daran, dass Fantasy auch immer eine Variation der Realität ist, wenn zum Beispiel Mittelalter-Elemente auf vielfältige Art Verwendung finden oder aktuelle Themen reflektiert werden.

Auch im Fantasy-Bereich hat der Comic Bemerkenswertes und einige Klassiker hervorgebracht; Mike Mignolas "Hellboy", Neil Gaimans "Sandman", einige Strecken von Dave Sims "Cerebus", Joan Sfars & Lewis Trondheims "Donjon", Grzegorz Rosinskis & Jean van Hammes "Thorgal", Serge Le Tendres und Régis Loisels "Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit", Hayao Miyazakis "Nausicaä aus dem Tal der Winde",  Jeff Smiths "Bone", Roy Thomas' & Barry Windsor-Smiths "Conan",  und natürlich auch Winsor McCays "Little Nemo". Die Liste könnte noch vielfach fortgesetzt werden, nicht nur, weil Fantasy sich oft mit anderen Genres überlappt. Ist Hajime Isayamas "Attack on Titan" nun Horror, Action oder Fantasy? Oder eben alles drei? Ist eine Geschichte schon Fantasy, wenn die Hauptdarsteller als Pinguine dargestellt werden – wie in Inio Asanos "Gute Nacht, Punpun"?

Wie dem auch sei, heute bleiben wir ganz klassisch: Ritterrüstung, Orakel und die Winde von Dun-Al.

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